Versicherungen

Wohngebäudeversicherung – Was muss bedacht werden?

Wohngebäudeversicherung

Sicher haben Sie schon oft das Wort Wohngebäudeversicherung gehört und fragen sich nun, wer sie abschließen muss und für wen diese uninteressant ist.

Was ist eine Wohngebäudeversicherung?

Eine Wohngebäudeversicherung übernimmt Schäden, die an einem Gebäude auftreten können. So werden beispielsweise Schäden durch Hagel, Brand, Blitz oder Sturm verursacht wurden. Weiter sind auch Schäden versichert, welche durch Leitungswasser auftreten können.

Wer braucht so eine Haus Versicherung?

Eine Wohngebäudeversicherung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, allerdings kann sie für Hauseigentümer sehr sinnvoll sein und wird bei einer Immobilienfinanzierung auch vorausgesetzt. Wenn Sie Eigentümer einer eigenen Wohnung sind, benötigen Sie in der Regel keine selbstfinanzierte Versicherung. Die Versicherung wird dann von der Eigentümergemeinschaft abgeschlossen und über das Hausgeld bezahlt. Dasselbe gilt, wenn Sie Ihre Eigentumswohnung vermieten. Sollte eine Verwaltung die Vermietung der Wohnungen übernehmen, liegt es in dessen Verantwortung, die Haus und Gebäude Versicherung abzuschließen.

Wie werden die Kosten der Gebäudeversicherung berechnet?

Um die Versicherungssumme und den Beitrag zu berechnen, kann nach 3 Mustern vorgegangen werden. Der Ausgangspunkt ist immer der Neuwert des Eigenheims. Um nun auf die genaue Versicherungssumme und den zu leistenden Beitrag zu kommen, wird entweder ein Wertgutachten, ein Wohnflächentarif oder der gleitende Neuwert des Wohngebäudes berücksichtigt.

Bei einem Wertgutachten wird der Wert des Gebäudes durch einen Wertgutachter bestimmt.

  • Vorteil: Die Versicherungsprämie bleibt konstant.
  • Nachteil: Die Wertemittlung ist meist sehr kostspielig und der ermittelte Wert würde Wiederaufbaukosten oft nicht decken.

Entscheiden Sie sich für die Berechnung auf Grundlage eines Wohnflächentarifs, wird der Beitrag auf Grundlage der Eigenheimgröße berechnet und bei einem Wiederaufbaufall zahlt die Versicherung die ortsüblichen Kosten eines baugleichen Hauses mit derselben Konstruktionsweise.

  • Vorteile: Der Beitrag wird als Pauschale angesetzt und verändert sich nicht.
  • Nachteile: Es wird eine Höchstentschädigungsgrenze festgelegt, die nicht an die Baupreisentwicklung angepasst wird.

Bei der Berechnung über den gleitenden Neuwert gleicht sich die Versicherungssumme den aktuellen Baupreisen im jährlichen Rhythmus an und sichert so die Deckung der Wiederaufbaukosten.

Ist eine Elementarschadenversicherung sinnvoll?

Dieser Versicherungszusatz sichert Sie zusätzlich vor Schäden durch  Erdbeben, Erdrutsche, Sturmfluten oder auch Schneelawinen und Schlammlawinen ab. häufig ist auch eine Absicherung gegen Starkregen Schäden nur durch eine Erweiterung versichert. Sollten Sie also in einer Risikozone für diese Schadensbilder wohnen, ist es ratsam eine Elementarschadenversicherung hinzuzufügen.

Wir hoffen, dass Ihre Fragen beantwortet wurden und würden uns über einen Besuch unseres Beitrags zur Zahnzusatzversicherung freuen.

Geld sparen mit dem Wohngebäudeversicherung vergleich