Versicherungen im Vergleich

Bester Versicherungsrechner

Versicherungen - Das wichtigste in Kürze

Versicherungen sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. Bereits bei geringen Schäden besteht eine Übernahmemöglichkeit, wenn der entsprechende Tarif gewählt wurde und hilft bei der finanziellen Entlastung. Aber welche Versicherungsarten bietet unser Preisvergleich an und auf was müssen Sie achten, wenn Sie eine Versicherung abschließen? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in diesem Ratgeber.

Versicherungsarten

Wir bieten Ihnen in unserem Preisvergleich zu vielen Themen die passende Versicherung an. Damit das für Sie nicht zu unübersichtlich wird, haben wir diese in diesem Ratgeber in die Kategorien, Fahrzeuge, Gesundheit, private Schäden, Rechtliches und Leben & sterben eingeteilt. Innerhalb dieser Kategorien finden Sie die einzelnen Versicherungen, die Sie vergleichen können.

Personen-, Sach- und Vermögensschäden

Es kann immer eine Situation entstehen, in der Sie auf die Leistungen einer Versicherung angewiesen sind. Dies ist oft der Fall, wenn die entstandenen Schäden nicht von Ihnen getragen werden können. Grundsätzlich sei gesagt, dass es immer auf das Preis-Leistungs-Verhältnis ankommt und immer die Details der Tarife durchleuchtet werden sollten, bevor Sie einen Vertrag eingehen. In diesem Teil des Ratgebers möchten wir Ihnen einen Kurzen Überblick über die wichtigsten Leistungen geben, die immer im Vertrag vorhanden sein sollten und haben dazu auch das Thema Hundehaftpflichtversicherung mit aufgegriffen.

Wohngebäudeversicherung

Für die Absicherung des Eigenheims können Sie neben der Hausratversicherung auch eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Diese ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, kann aber vor bösen Überraschungen schützen. Die Grundversicherung schützt Ihr Eigenheim vor Schäden, die durch Hagel und Sturm, Feuer und Leitungswasser verursacht werden. Die Wohngebäudeversicherung übernimmt aber nicht nur die Schäden, die direkt am Haus verursacht werden, sondern reguliert auch schäden an Garagen, Nebengebäuden, Einbauküchen und Heizungen.

Welchen Unterschied git es zur Hausratversicherung?

Der Unterschied zwischen den beiden Versicherungsarten besteht darin, dass die Hausratversicherung ausschließlich alle beweglichen Besitztümer versichert und die Wohngebäudeversicherung den Schutz für die fest verbauten Bestandteile des Hauses sichert. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass diese Versicherung für Eigenheimbesitzer empfehlenswert ist, aber für Bewohner einer Mietwohnung keine Notwendigkeit für eine Wohngebäudeversicherung besteht.

Die Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten, die im privaten Bereich angeboten wird. Eine Haftpflichtversicherung reguliert Schäden, die durch einen selbst oder einen Familienmitglied verursacht werden. Ist dieser Schaden dann regulierungsfähig zahlt die Versicherung den Schaden.

Welche Leistungen sind bei der Privathaftpflicht wichtig?

Bei einer privaten Haftpflichtversicherung kommt es auch auf den Leistungsumfang an. Dies sind die wichtigsten Kriterien:

Die Deckungssumme für Schäden an Personen oder fremdem Eigentum sollte mindestens 10 Mio. Euro betragen.

Der Tarif sollte eine Forderungsausfalldeckung beinhalten, damit Sie den Schaden auch ersetzt bekommen, wenn der Verursacher nicht zahlen kann.

Im Vertrag sollte eine Versicherung für den Verlust des Schlüssels vorhanden sein. Mit dieser Klausel verhindern Sie die hohen Kosten für einen neuen Schließzylinder und neue Schlüssel bei einem Verlust.

Auch Sachschäden an einer Mietwohnung sollen mitversichert werden. So übernehmen die Versicherungen z.B. auch Schäden an Bodenbelägen.

(Wenn nötig) auch eine Versicherungsklausel für Umweltschäden. Durch diese Klausel übernimmt die Versicherung beispielsweise die Schadenbehebung, wenn Heizöl ins Grundwasser läuft.

Weiter sollten Sie darauf achten, dass in der Versicherungspolice vermerkt ist, dass nicht der Zeitwert, sondern der Neuwert versichert wird. so erhalten Sie genau den Betrag, der für die Neuanschaffung der beschädigten Sache benötigt wird, erhalten.

Die Tier- und Hundehaftpflichtversicherung

Ein Hund ist ein treuer Begleiter, der mit der richtigen Erziehung und viel Vertrauen zum besten Freund werden kann. Doch auch von einem Hund können Schäden verursacht werden. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, dass die Tier Versicherung für Ihren vierbeinigen Freund die folgenden Mindestanforderungen beinhaltet:

Um unnötigen Schwierigkeiten und langfristigen Zahlungsverpflichtungen vorzubeugen, sollten Sie unbedingt einen Versicherungsschutz gegen eine ungewollte Deckung mit einschließen. Im schlimmsten Fall können die Tierarztkosten der gedeckten Hündin und die Aufzuchtskosten für die Welpen auf Sie zukommen. Da diese Faktoren sehr kostenintensiv sind, ist diese Klausel ein wichtiger Absicherungspunkt.

Die Deckungssumme sollte im Schadenfall mindestens 3 Mio. Euro betragen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Fremthüterklausel, die eine Absicherung für alle Personen beinhaltet, die außer dem Hundeeigentümer mit dem Hund das Haus verlassen.

Wählen Sie einen Tarif aus, in dem kein Zwang zum Anlegen einer Leine oder eines Maulkorbs verlangt wird. So können Sie Ihren Vierbeiner mit bestem Gewissen ohne Leine und Maulkorb laufen lassen, ohne dass die Versicherung das beanstanden kann

Streben Sie an, Ihre Hündin decken zu lassen, lassen Sie von der Versicherung  festlegen, dass die Welpen im ersten Jahr bei der Mutter mitversichert. Dies spart die Kosten für die Versicherung jedes einzelnen Jungtieres.

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung bietet Ihnen eine Absicherung für den fall, dass das Inventar der eigenen Wohnung oder Bargeld Schaden nimmt. Allerdings gilt diese Absicherung nur, wenn es sich um bewegliches Inventar handelt und das Bargeld außerhalb des Tresors die Marke von 1.000 € nicht übersteigt. Sparbücher und Wertanlagen außerhalb eines Tresors sind mit bis zu 2.500 € abgesichert. Haben Sie beispielsweise einen eingebauten, begehbaren Kleiderschrank oder teures Parkett verlegt werden diese Kosten nicht übernommen. Ebenfalls ist ein Glasbruch in den meisten Fällen nicht im Versicherungsrahmen enthalten. Auch bei dieser elementaren Versicherung sollten Sie genau hinsehen und gut auswählen, welche Leistungen Ihr Tarif abdeckt. Diese Fälle führen zu einem Leistungseintritt der Versicherung:

In der Regel ist das Wort Feuer nur eine allgemeine Überschrift und enthält tatsächlich folgende Punkte, die zum Leistungseintritt führen:

  • Brand
  • Blitzschlag
  • Explosion
  • Implosion
  • Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges

Unter dem Wort Leitungswasser verbergen sich weitere Unterkategorien, die mit im Leistungskatalog der Versicherer geführt werden. Eine Erweiterung für das Leitungswasser stehen zumeist die Schäden durch Frost- und sonstige Bruchschäden mit im Versicherungsvertrag.

Es mag auf den ersten Blick etwas seltsam erscheinen, dass bei Schäden in der Wohnung von Sturm und Hagel als Verursacher gesprochen wird. Doch ein Sturm (der teilweise Hagel mit sich bringt) kann enorme Ausmaße und Kräfte entwickeln und Fensterscheiben zerstören. Sind die Scheiben kaputt, wird schnell die Wohnungseinrichtung in Mitleidenschaft gezogen.

Stellen Sie sich einmal vor, sie kommen aus dem Urlaub und Ihre Wohnungstür steht offen. Als Sie die Wohnung betreten bemerken Sie, dass Sie bestohlen wurden. Für diesen Fall kommt die Hausratversicherung ebenfalls auf. Ebenso tritt ein Leistungsfall ein, wenn Sie in Ihren eigenen vier Wänden mit Gewalt zur Herausgabe von Wertsachen und Bargeld gezwungen werden (Raub).

Auch für den Fall, dass jemand in Ihrer Wohnung absichtlich wütet und vieles oder gar alles zerstört, gibt es diese sehr nützlicher Versicherung. Tritt ein solcher Fall ein, besteht ein Leistungsanspruch, sofern der Vertrag die nötigen Leistungen beinhaltet.

Beachten Sie in jedem Fall, dass die Versicherungen auch bei den oben genannten Leistungsfällen Unterschiede machen. So kann es passieren, dass Sie keine Elementarschäden übernimmt. Zu den Elementarschäden, die in de Regel nicht von den Versicherungen übernommen werden gehören:

  • Starkregen
  • Überschwemmung
  • Hochwasser
  • Erdrutsch
  • Erdfall
  • Erdbeben
  • Schneedruck
  • Lawinen
Die richtige Deckungssumme festlegen

Wie bei jeder Versicherung ist es wichtig, dass Sie die Deckungssumme weise wählen. Im Grunde ist es recht einfach: Sie rechnen sich aus, was Ihre versicherbaren Gegenstände wert sind und Berechnen auf dieser Basis die Deckungssumme und die regelmäßig zu zahlenden Beiträge.

Gesundheit

Nichts im Leben ist so wichtig, wie die eigene Gesundheit. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, sich die richtige Versicherung zu wählen. Wir zeigen Ihnen, worauf es bei der Versicherungswahl ankommt und welche Leistungen wichtig sind.

Pivate Krankenversicherung

Innerhalb Deutschlands sind wir im Grunde sehr gut abgesichert und haben zu jederzeit Anspruch auf eine kostenlose Notfallmedizinische Behandlung. Das liegt an der Tatsache, dass in Deutschland eine Versicherungspflicht besteht und die Kosten zur Not auch von staatlicher Seite oder dem Krankenhaus selbst getragen werden müssen.

Vor allem Selbstständige wählen häufig den Weg in eine private Krankenversicherung. Aber welche Behandlungen übernimmt diese Versicherung und in welcher Höhe werden diese übernommen? Dies wollen wir in Kürze erklären.

Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung

Damit Sie einen Überblick über die Unterschiede bekommen, haben wir die gesetzliche und die private Krankenversicherung gegenübergestellt und die Leistungen und Möglichkeiten aufgelistet. So haben Sie die Möglichkeit, sich frei zu entscheiden.

  • Mindesteinkommen 
    Der Zugang zur privaten Krankenversicherung ist nicht für jeden Arbeitnehmer ohne weiteres möglich. So ist es eine zwingende Voraussetzung, die Mindestsumme von 5.212,50 € Brutto im Monat zu erreichen. (Stand 2020). Allerdings sind Studenten, Beamte und selbstständige von dieser Grenze ausgenommen und können jederzeit eine private Krankenversicherung wählen.

  • Familienversicherung

    Bei der privaten Krankenversicherung ist es nicht möglich, seine Familienmitglieder kostenlos mitzuversichern. Jedes Familienmitglied muss selbstständig versichert sein oder der Partner nutzt eine gesetzliche Familienversicherung für sich und die Kinder. Bei Beamten können die Familienangehörigen (Ehepartner und Kinder) von Beihilfen durch den Dienstherren profitieren.

  • Welche Leistungen werden übernommen?
    Die Leistungen, die die PKV übernimmt, können in Form von Paketen bestimmt werden. So ist der Basisschutz mit den Leistungen der GKV vergleichbar, wobei Sie bei einem Top Schutz einige Vorteile in Anspruch nehmen können (freie Arzt- und Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung usw…).

  • Abrechnung der Behandlungskosten

    Die Abrechnung ist einer der wichtigsten Punkte der Versicherungen. Bei einer privaten Krankenversicherung übernimmt der Arbeitgeber (bei Arbeitnehmern) maximal die Summe von 352 €(Stand 2019) und Beamte können auf günstigere Beihilfetarife zurückgreifen. 

    Die Abrechnung der Arztkosten wird als Erstes vom Patienten übernommen, der die Rechnung dann bei der PKV zur Übernahme einreicht. Bei einem Krankenhausaufenthalt wird meist direkt zwischen dem Krankenhaus und der PKV abgerechnet.

  • PKV im Alter

    Die PKV bildet im Versicherungsverlauf Rücklagen, damit Sie im Rentenalter den Preisschwankungen nicht so stark ausgesetzt sind. Allerdings kann es trotzdem dazu kommen, dass sich die Beiträge erhöhen. Für diesen Fall besteht die Möglichkeit in den günstigen Basistarif mit gesetzlichen Regelleistungen zu wechseln.

  • In welchen Ländern greift die Versicherung?

    Die private Krankenversicherung gilt in ganz Europa und kann innerhalb eines Monats nach Ausreise auch außerhalb Europas genutzt werden. Leisten Sie eine geringe Zuzahlung können Sie den Versicherungsschutz weltweit ausweiten.

  • Kündigung und Wechsel
    Grundsätzlich können Versicherte die PKV 3 Monate vor Jahresende kündigen. Allerdings sollten Sie sich vorher erkundigen, ob es möglich ist, die Altersrückstellungen mitgenommen werden können und ob dies bei einem Wechsel in eine GKV auch möglich ist.
    In der Regel darf die PKV einem Mitglied keine Kündigung aussprechen, es sei denn, es wurden bei Vertragsabschluss falsche Angaben gemacht oder der Versicherte zahlt die Beiträge nicht.

  • Mindesteinkommen
    Für den Eintritt in die gesetzliche Krankenversicherung wird kein Mindesteinkommen benötigt. Lediglich Arbeitnehmer die mehr als 2.5212,50 € monatlich Brutto verdienen können sich entscheiden, ob sie in eine PKV wechseln möchten.
  • Familienversicherung
    Bei einer gesetzlichen Krankenversicherung können alle Familienmitglieder (Ehepartner und Kinder) kostenlos mitversichert werden, sofern diese nur ein geringes Einkommen (bis 450 € Minijob) haben oder nicht erwerbstätig sind. Die Grenze für diese Versicherung ist mit Vollendung des 25. Lebensjahres erreicht.
  • Welche Leistungen werden übernommen
    Bei der GKV werden die gesetzlich vorgeschriebenen Grundleistungen übernommen. Diese beinhalten beispielsweise eine Auswahl an Kassenärzten, Mehrbettzimmer im Krankenhaus und Behandlungen durch diensthabende Ärzte. Es ist erlaubt, Bonusprogramme für die Versicherten anzubieten.
  • Abrechnung und Bezahlung
    In der GKV teilen sich der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer die Kosten der Versicherung. Der Sockelbetrag beträgt 14,6 % des Bruttoeinkommens und der Zusatzbeitrag (2020) wird mit 1,1 % des Bruttoeinkommens berechnet. Hat sich ein selbstständiger oder ein Student für eine freiwillige Versicherung in einer GKV entschieden, entrichten sie bei einem geringen Einkommen einen Mindestbeitrag.
    Die Abrechnung der erbrachten Leistungen wird durch die Ärzte und Krankenhäuser direkt und ohne Vorleistung des Versicherten mit der GKV durchgeführt.

  • Die GKV im Alter
    Im Gegensatz zur PKV sind die Leistungen bei der GKV im weiteren Lebensverlauf und im Rentenalter nicht weiter garantiert und es wird mit einer hohen Wahrscheinlichkeit dazu kommen, dass die Beiträge steigen.
  • In welchen Ländern greift der Versicherungsschutz der GKV? 
    Der Versicherungsschutz innerhalb einer gesetzlichen Krankenkasse besteht innerhalb Europas und anderen Ländern mit einem Sozialversicherungsabkommen.
  • Kündigung und wechsel
    Die Kündigung einer GKV kann mit einer Frist von 2 Monaten ab Kündigungseingang erfolgen, sofern der Versicherte mindestens 18 Monate Mitglied dieser Versicherung ist. Dies zählt immer zum Monatsende und beginnt mit dem Monat, in dem die Kündigung erklärt wird.

Die Leistungsunterschiede veranschaulicht

LeistungPKVGKV
ZahnleistungenumfangreichStandard
Behandlung im KrankenhausChefarztFacharzt
Krankenhausunterbringung1-Bett-
Zimmer
Mehrbett-
Zimmer
Freie ArztwahlJaNein
Freie KlinikwahlJaNein
ArzneimittelübernahmeJaNur wenn verschreibungs-
pflichtig und mit Zuzahlung
SehhilfenJaNur in Härtefällen
AlternativmedizinJaNein

Zahnzusatzversicherung

Deutschland gehört zu den Ländern mit dem höchsten Zuckerkonsum weltweit. Da ist es nicht verwunderlich, dass es eine Vielzahl an Menschen gibt, die früher oder später über einen Zahnersatz nachdenken müssen. In diesem Zusammenhang gibt es nur 2 Möglichkeiten, um die Leistungen der Krankenkassen aufzustocken.

  1. Sie bezahlen die teilweise sehr hohen Zusatzkosten selbst.
  2. Sie versichern Ihre Zähne zusätzlich zur Krankenversicherung.

Welche Arten der Zahnzusatzversicherungen gibt es?

Bei dieser Form der Zahnzusatzversicherung werden die Zuschüsse der Krankenkassen verdoppelt und so eine bessere Behandlung möglich gemacht.

Vorteile:

  • Kann abgeschlossen werden, wenn schon Probleme bekannt sind
  • Keine Wartezeit nach der Aufnahme und keine Jahreshöchstsätze
  • Verdopplung des Festzuschusses
  • Keine Wartezeit bis zum vollen Leistungsumfang
  • Keine Fragen zum Gesundheitszustand

Nachteile

  • Höhere monatliche Beiträge
  • Wesentlich geringere Zuschüsse zur Krankenkasse als bei Standardtarifen

Die normale Zahnzusatzversicherung bietet einen (je nach Tarif) voll umfänglichen Schutz im Falle einer später eintretenden Problematik mit den Zähnen. Besonders wichtig ist es zu beachten, dass zu Beginn des Versicherungsverhältnisses keine bestehenden oder geplanten Behandlungen an den Zähnen beschlossen sein dürfen.

Vorteile

  • Höhere Übernahmen, als bei der Alternative ohne Wartezeit
  • Mehr Leistungen
  • Günstigere Beiträge

Nachteile

  • Teilweise lange Wartezeiten bis zum vollen Versicherungsumfang
  • Nach Abschluss erhöhen sich die Zuschüsse jährlich bis zum vollen Umfang
  • Sie müssen über Ihren Gesundheitszustand Auskunft geben

Leistungen im Vergleich

LeistungOhne WartezeitMit Wartezeit
ProphylaxeNeinJa
ZahnbehandlungNeinJa
ZahnersatzVerdopplung GKVJa
FüllungenNeinJa
KieferorthopädieNeinJa

KFZ Versicherung

Wer sich ein neues Fahrzeug zulegt oder auf der Suche nach einem günstigeren Versicherunsgtarif sucht, der hat einiges zu beachten. So ist die Dauer des Führerscheinbesitzes wichtig, genau wie das Alter des Halters und der Fahrer des Fahrzeugs. Auf was Sie allerdings genau achten müssen und welche unterschiedlichen Tarifformen es gibt, möchten wir Ihnen erklären. In diesem Zusammenhang haben wir Ihnen eine Übersicht der Umfänge der KFZ Versicherungen für das Auto und das Motorrad zusammengestellt.

Der Versicherungsumfang

Wenn Sie Ihr Fahrzeug versichern möchten, haben Sie die Qual der Wahl. Zur Auswahl stehen die gesetzlich vorgeschriebene KFZ Haftpflichtversicherung, die Teil- und die Vollkaskoversicherung. Jedes dieser drei Pakete hat seine eigenen Bausteine, wobei die drei Bausteine aufeinander aufbauen. Wie unterscheiden sich die drei Bausteine voneinander?

Die KFZ-Haftpflichtversicherung ist die gesetzlich vorgeschriebene Grundversicherung, die von Ihnen verursachte Schäden am Fahrzeug des Unfallgegners und Personenschäden reguliert. Weiter sind Schäden an Gebäuden und Verkehrseinrichtungen. Einer der wichtigsten Faktoren ist die Abwehr von unbegründeten Ansprüchen gegen Sie. Dies übernimmt die Haftpflichtversicherung auf Ihre Kosten und zahlt nur, wenn es tatsächlich begründete Ansprüche des Unfallopfers oder der weiteren Berechtigten gibt.

Leistungen

SchadensartDeckungssumme
Personenschäden7,5 Mio. €
Sachschädenbis 1,22 Mio. €
Vermögensschäden50.000 €

Diese Angaben sind die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen, die jede Versicherung erbringen muss. Im Regelfall sind diese allerdings wesentlich höher (bis 100 Mio. €)

Die Teilkaskoversicherung ist die Erweiterung der Haftpflicht. Dieser Teil der KFZ Versicherung übernimmt Schäden, die am eigenen Fahrzeug entstehen, nicht nur bei einem Unfall. Folgende Leistungen werden von der Teilkaskoversicherung abgedeckt:

  • Unfälle mit Haarwild
  • Glasbruch
  • Diebstahl oder Einbruchsversuche am Fahrzeug
  • Hagel- und Sturmschäden
  • Überschwemmung
  • Brandschäden

Entscheiden Sie sich für eine Teilkaskoversicherung, können sie auswählen, ob sie einen eigenen Anteil am Schaden zahlen möchten oder ob Sie Ihr Fahrzeug ohne eine Selbstbeteiligung versichern möchten. Bei dieser Entscheidung gilt der Grundsatz: Je höher die Selbstbeteiligung ist, umso günstiger wird die Versicherungsprämie.

Die Vollkaskoversicherung ist der zweite Zusatzbaustein zur gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung und erweitert den Leistungsumfang. Mit der Vollkaskoversicherung sind beispielsweise die folgenden schäden berücksichtigt:

  • Schäden am eigenen Auto nach einem selbst verursachten Unfall
  • Vandalismusschäden (z.B. zerkratzter Lack und zerbeulte Türen)

Es gibt zusätzlich zu den erwähnten Versicherungsmodellen noch weitere Optionen, um das Fahrzeug optimal abzusichern. Diese sind grundsätzlich freiwillig, können aber bei einem Vertragsabschluss mit hinzugefügt werden. Dies sind die erwähnten Optionen:

  • Mallorca Police
    Bei der Mallorca Police geht es in der Regel um die Versicherung eines Mietwagens im Urlaub. Diese ist bei Vielreisenden zu empfehlen, da die Mietwagenfirmen häufig nur die im jeweiligen Land geforderten Mindestversicherungen anbiete. Da diese weit unter den in Deutschland üblichen Deckungssummen. Mit dieser Police springt die eigene KFZ Versicherung ein, wenn die Schadenshöhe von der Mietwagenversicherung nicht übernommen wird.
  •  Der KFZ Schutzbrief
    Mit dem Schutzbrief erhalten Sie Leistungen, die in der Regel von den bekannten Automobilclubs angeboten werden. Diese Leistungen beinhalten die folgenden Punkte:
    – Pannenhilfe
    – Abschleppdienst
    – Bergung
    – Übernachtungskosten bis zur Fertigstellung der  Reparatur
    – Mietwagenübernahme
    – Krankenrücktransport
    – Versand von verschreibungspflichtigen Medikamenten ins Ausland
    – Rücktransport des Fahrzeugs
    – Bestellung eines Ersatzfahrers
    – Fahrzeugunterbringung
    – Ersatzteilversand
    (gegebenenfalls sind für alle Punkte weitere Informationen einzuholen).
  • Fahrerschutzversicherung
    Die Fahrerschutzversicherung übernimmt Schäden, die nicht von der Versicherung des Unfallverursachers oder der eigenen Kaskoversicherung übernommen werden und richtet sich speziell an den berechtigten Fahrer des Fahrzeugs. Dabei muss es nicht zwangsläufig der Eigentümer sein, es kann auch der Ehepartner, die Kinder oder ein anderer in der Versicherungspolice eingetragener Fahrer sein. Die Fahrerschutzversicherung kommt in der Regel für Zahlungen auf, bei denen es um Schmerzensgeld, Verdienstausfall, unfallbedingte Haushaltshilfe, Maßnahmen für den behindertengerechten Ausbau der Wohnung und um die Hinterbliebenenrente nach einem Unfall geht.
  • KFZ Unfallversicherung
    Dieser Baustein ist eine Erweiterung der Kaskoversicherung und tritt in Kraft, wenn die neben dem Fahrer im KFZ befindlichen Insassen verletzt werden.
  • Verkehrsrechtsschutzversicherung
    Die Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt im Streitfall die Kosten für den Rechtsstreit. Die Leistungen, die eine Rechtsschutzversicherung beinhalten sollte, sind die folgenden:
    – Schadensersatz-Recht
    – Strafrecht
    – Vertrags- und Sachenrecht
    – Steuerrecht
    – Verwaltungsrecht
    – Ordnungswidrigkeiten (bitte über den genauen Leistungsumfang informieren)

Versicherungen im Todesfall

Die Absicherung der Familie im Falle des eigenen Todes ist eine nicht zu unterschätzende Verantwortung. Die Kosten, die eine Beerdigung und die Aufrechterhaltung des Lebensstandards der Angehörigen verursachen, können enorm sein. Aus diesem Grund kann es sinnvoll, sich für den Fall der Fälle abzusichern und eine Lebensversicherung und eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Welche Leistungen die beiden Versicherungsarten anbieten, können Sie hier nachlesen.

Das wichtigste in Kürze

Im Gegensatz zur Lebensversicherung sind die Auszahlungssummen der Sterbegeldversicherung vergleichsweise gering. Dies ist aber nicht weiter ungewöhnlich, da sich die Sterbegeldversicherung auf die Zahlung der Bestattungskosten bezieht. Da diese nicht unbedingt unerheblich sind und je nach Versicherungsumfang der Lebensversicherung doch die finanzielle Sicherheit der Hinterbliebenen verringern kann, bringt die Sterbegeldversicherung etwas mehr Sicherheiten. Die Auszahlung erfolgt an einen vertrauten, der nach dem Tod des Versicherungsnehmers die Versicherungssumme ausgezahlt bekommt. Fallen die Kosten der Beisetzung geringer aus, als der Auszahlungsbetrag, kann der Rest frei verwendet werden.
Die Risikolebensversicherung ist eine Absicherung für die Hinterbliebenen im Falle des eigenen Todes.
Warum heißt es Risikolebensversicherung?

Im Bereich der Lebensversicherungen gibt es zwei wählbare Varianten. Diese Varianten nennen sich Risikolebensversicherung und Kapitallebensversicherung. Der Unterschied zwischen den beiden Versicherungsarten liegt schlicht in der angebotenen Leistung. Eine Kapitallebensversicherung ist eine Art Sparbuch, bei dem ein Kapital angehäuft und verzinst wird. Ist das Ende der Laufzeit erreicht, wird das angesparte Kapital inkl. Zinsen usw.. an den Versicherungsnehmer ausgezahlt, selbst wenn dieser das Laufzeitende überlebt. Bei einer Risikolebensversicherung ist das nicht der Fall. Bei dieser Versicherung gehen Sie das Risiko ein, dass Sie das Laufzeitende erleben, aber die eingezahlten Beträge nicht wiederbekommen.

Ist eine Risikolebensversicherung dann überhaupt sinnvoll?

Die Antwort auf diese Frage ist ein klares Ja. Auch wenn kein Kapital angespart wird, hat die Risikolebensversicherung ein paar Vorteile. Durch das erhöhte Risiko können die Auszahlungsbeträge bei einem geringeren monatlichen Beitrag höher angesetzt werden, als bei der Kapitallebensversicherung. Das bedeutet für die hinterbliebenen im Todesfall mehr finanzielle Absicherung und somit weniger Sorgen für den Erhalt des Lebensstandards.

Rechtsschutzversicherung

Eine Vielzahl von Gründen kann sowohl privat, als auch gewerblich zu gerichtlichen Auseinandersetzungen führen. Für den Fall eines Rechtsstreites sollten Sie wegen den teilweise enorm hohen Kosten vorsorgen. Für diesen Fall gibt es die Rechtsschutzversicherungen, die die Kosten der Streitigkeiten bis zum Erreichen der Deckungssumme trägt. Wir möchten Ihnen einen kurzen Überblick verschaffen, welche Leistungen eine Rechtsschutzversicherung anbietet.

Als Privatperson ist eine Rechtsschutzversicherung in der Regel eine zu vernachlässigende Ausgabe. Nach einer Umfrage eines Versicherers wurden nur 27 % der Versicherten in den letzten 10 Jahren in einen Rechtsstreit verwickelt und mussten diese Leistungen in Anspruch nehmen. Möchten Sie aber für jeden Fall abgesichert sein oder scheuen langfristige Prozesse nicht, kann die Rechtsschutzversicherung auch im privaten Rahmen sinnvoll sein. Die folgenden Leistungen werden im Normalfall von den Versicherern angeboten (für detaillierte Angaben, sehen Sie bitte in unserem Vergleich in die Tarifdetails):

  • Anwaltskosten
  • Gerichtskosten
  • Kosten für Zeugen und Sachverständige
  • Erstattungspflichtige Kosten der Gegenseite
  • Kautionskosten bei Strafsachen
  • u.m.

Da Sie als selbstständiger einer Vielzahl an Risiken ausgesetzt sind, die nicht selten zu Rechtsstreitigkeiten führen können, kann eine Gewerberechtsschutzversicherung auf jeden Fall geeignet sein. Vorallem in Bezug auf ausbleibende Zahlungen und die damit verbundenen Prozess und Gerichtskosten. Diese Leistungen bietet die Gewerberechtsschutzversicherung grundsätzlich an:

  • Streitigkeiten mit Sozialgerichten
  • Schutz vor Schadenersatzansprüchen dritter
  • Rechtliche Auseinandersetzungen mit Mitarbeitern
  • Kostenlose telefonische Beratung
  • Strafsachen und Ordnungswidrigkeiten
  • Streitigkeiten mit Finanzbehörden
  • Disziplinar-, Standes- und Verwaltungsrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz