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Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung

Die Entscheidung für eine Risikolebensversicherung besitzt eine enorme Tragweite und muss gut bedacht werden. Damit Sie auf der sicheren Seite sind und Bescheid wissen, beantworten in diesem Beitrag die präsentesten Fragen.

Was ist eine Risikolebensversicherung?

Bei dieser Versicherungsform besteht nur eine Zahlungspflicht des Versicherers, wenn der Vertragsinhaber stirbt. Überdauert der Versicherungsnehmer die Laufzeit der Versicherung, verfällt der Anspruch in aller Regel und es erfolgt keine Auszahlung.

Warum ist diese Versicherungsform dann sinnvoll?

Eine Risikolebensversicherung ist eine sinnvolle Investition, wenn es darum geht, den hinterbliebenen eine Existenzgrundlage zu hinterlassen. Der große Vorteil liegt hierbei in den günstigen Beiträgen. Diese sind aus dem Grund so niedrig, weil sie am Ende nicht als Kapital ausgezahlt werden muss. Durch die niedrigen Beiträge können Sie mit der gleichen Beitragshöhe eine höhere Auszahlung im Leistungsfall absichern.

Was passiert, wenn beide Elternteile sterben?

Oftmals wird von Eltern eine sogenannte verbundene Risikolebensversicherung abgeschlossen, um sich gegenseitig abzusichern. Der Vorteil dieser Versicherungsform besteht darin, dass nur eine einzelne Risikolebensversicherung abgeschlossen werden muss. Sollte es allerdings zum Tod beider Elternteile kommen, erhalten die Kinder nur eine Zahlung von der Versicherung, um den Lebensunterhalt und eventuelle Schulden decken zu können.

Welche Laufzeit hat eine Risikolebensversicherung?

Die normale Laufzeit einer Risikolebensversicherung beträgt zwischen 20 und 25 Jahren. Diese Laufzeiten sind vor allem sinnvoll, wenn Kinder mit im Spiel sind. Sind die 20 Jahre um, sollten die Kinder in der Lage sein, Ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten und nicht mehr abhängig sein.

In welchen Fällen bezahlt die Risikolebensversicherung nicht?

Eine Risikolebensversicherung hat die Aufgabe, nach dem Tod die Versicherungsleistung auszuzahlen und so den Lebensstandard der Hinterbliebenen zu sichern. Diese Leistungen sind auch an Bedingungen geknüpft. Verstirbt der Versicherte durch eine natürliche Ursache oder hat einen Unfall, sind diese Fälle meist abgesichert. Es gibt aber auch Situationen, in denen die Versicherung nicht zahlungspflichtig ist. Dies ist immer der Fall, wenn der Versicherungsnehmer Selbstmord begeht. Verstirbt der Versicherungsinhaber durch einen Mord, behalten die meisten Versicherungen die Zahlung erst einmal zurück. Ist der Fall geklärt und der Begünstigte ist nicht schuldig, führt die Versicherung die Zahlung selbstverständlich aus. Stellt sich heraus, dass der Begünstigte schuldig ist, wird die Zahlung verweigert.

Gibt es bei der Risikolebensversicherung Wartezeiten?

Diese Frage kann in den meisten Fällen mit einem klaren Nein beantwortet werden. In der Regel greift die Versicherung ab dem ersten Tag und es besteht ab Versicherungsbeginn der volle Versicherungsschutz.

 

Wir hoffen, wir konnten Ihnen ein paar Fragen beantworten und würden uns freuen, wenn Sie unseren nächsten Beitrag über das Thema Sterbegeldversicherung lesen würden.

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