Versicherungen

Warum eine Hundehaftpflichtversicherung wichtig ist

Hundehaftpflichtversicherung

Ein Hund ist ein Lebewesen mit Gefühlen, einem Willen und Bedürfnissen. So kann es passieren, dass der Hund einmal etwas kaputt macht, wenn er spielt. Da Sie als Hundehalter für Ihren Vierbeiner Schadenersatzpflichtig sind, bietet sich eine Hundehaftpflichtversicherung an.

Ist eine Hundehaftpflichtversicherung Pflicht?

In Deutschland gibt es verschiedene Regelungen zur Versicherungspflicht von Hunden. So sind Sie als Besitzer in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen verpflichtet Ihren Liebling zu versichern. Anders sieht es in 9 weiteren Bundesländern aus,  in denen die Hunde nur versichert werden müssen, wenn Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Diese Regelung besteht in

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen

Für welche Schäden zahlt die Hundehaftpflicht?

Allgemein gesagt, zahlt die Hundehaftpflichtversicherung alle schäden, die innerhalb der Deckungssumme liegen und durch den eigenen Hund verursacht werden. Diese Regelung ist in sofern sehr Günstig für Hundebesitzer, als dass sie in Streitfragen selbst Gerichtskosten deckt und eine juristische Vertretung, wenn es eine Anzeige gegen den Hundehalter gibt.

Welpenunterhalt und Tierarztkosten

Sollten Sie im Besitz eines Rüden sein, besteht zusätzlich die Gefahr, dass dieser eine Hündin deckt, ohne dass dessen Besitzer dieses wünscht. Laut geltendem Recht darf der Besitzer dieser Hündin Sie auf Schadenersatz verklagen und Sie müssen dann für die Tierarztkosten und den Lebensunterhalt der Welpen aufkommen. Auch diese Kosten werden von einer guten Hundehaftpflichtversicherung abgedeckt und übernommen.

Schmerzensgeldforderungen

Jeder Hund kann einmal in eine Situation kommen, in der er sich bedroht fühlt. Diese Situationen müssen nichteinmal Sie oder der Hund verursachen, sondern können auch die Schuld des geschädigte sein. Die rechtlichen Grundlagen sehen allerdings vor, dass Sie für diesen Hund die Verantwortung tragen und im Schadenfall haftbar gemacht werden können. Da das Schmerzensgeld oftmals eine fünfstellige Höhe ausmacht, sind Sie gut mit einer Hundehaftpflicht beraten, denn diese Trägt auch das Schmerzensgeld und den Schadenersatz für Sie.

Schäden am Vermögen der Geschädigten

Auch wenn Sie Ihren vierbeinigen Liebling immer im Auge haben, können kleine Unfälle passieren. Damit Sie nicht den Vermögensschaden durch eine heruntergefallene Vase oder ein zerkratztes Auto selbst zahlen müssen, sind diese von der Tierhaftpflichtversicherung ebenfalls gedeckt.

Entscheidend ist die Deckungssumme der Tierhaftpflichtversicherung

Damit Sie wissen, welche Summen für Ihren Hund gedeckt sind, lohnt sich der Blick in den Vertrag. Wenn Sie noch keinen Vertrag haben, sollten Sie sich in Erinnerung rufen, dass es Bundesländer gibt, in denen eine Tierversicherung verpflichtend ist und dass Sie jeden entstandenen Schaden selbst zahlen müssen. Achten Sie auf eine Deckungssumme, die dem Charakter Ihres Hundes entspricht. So sollten Sie bei einem eher wilden Hund eine hohe Summe in Betracht ziehen und bei einem eher ruhigen Exemplar können Sie diese etwas weiter unten ansetzen.

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